26. Juli 2015

Zucchinischnitten

Dank meiner lieben Nachbarin komme ich hin und wieder zu einer größeren Menge Zucchinis. Da bietet es sich an, mal wieder die leckeren pikanten Schnitten zu backen.
Das Gemüse zerkleinere ich nicht im TM, da mir die Konsistenz nicht so gut gefällt.


Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

400 g  Zucchini mit Schale raspeln
2 Möhren raspeln
60 g ger. Schinken würfeln
1 Zwiebel fein würfeln
2 Tomaten entkernen und würfeln

60 g Emmentaler
60 g mittelalten Gouda
1 Zehe Kobblauch
2-3 Stängel Petersilie
im Mixtopf 7 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern.

150 g Mehl
4 Eier
1 TL Backpulver 

100 g Öl
Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack
dazu geben und 20 Sekunden/Stufe 4 miteinander vermischen.
Alle anderen Zutaten bis auf die Tomaten dazu geben und einige Sekunden mit Linkslauf darunter mischen.  
Zum Schluß die Tomaten unterheben.
Die Masse auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und ca. 35-40 Minuten backen.

Die doppelte Menge ergibt ein Backblech.

20. Juli 2015

Obatzd is!

Wer hat's erfunden? Die Bayern, natürlich!
Den vor über 200 Jahren in Frankreich entdeckten Weichkäse "Camambert" haben sie mit einfachen Zutaten zu einer klassischen Brotzeitspezialität zusammengefügt.
Keinen bayerischen Biergarten ohne Obatzdn!
Bei er Hitze hole ich mir den Biergarten auch gern mal nach Hause: mit Radieserln, Zwiebelringen, einer Brezn oder einer Scheibe frisch gebackenem Brot, dazu ein kühles Radler....was für ein Schmankerl!


Bayerischer Obatzda

300  Camembert (gut gereift) in groben Stücken, zimmerwarm
80 g Butter in Stücken, zimmerwarm
130 g Doppelrahm-Frischkäse
1 EL Bier
1 TL gemahlener Kümmel
1 TL Paprika edelsüß
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Bund Schnittlauch in Röllchen geschnibbelt
in den Mixtopf geben und 15-20 Sekunden/Stufe 2 1/2 miteinander vermischen und gekühlt durchziehen lassen. Nicht zu kalt servieren.

Ohne TM:Alle Zutaten gut mit einer Gabel zerknatschen.



19. Juli 2015

Bienenstich

Aus dem Hause *Selbstgemacht* gibt es heute Bienenstich zum Kaffee: gut durchgekühlt, mit knusprig-flaumiger Bienenstichdecke und lockerer Puddingcreme gefüllt. Alle hier lieben ihn.


Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Mandelbelag:
2 EL Zucker und
100 g gehobelte Mandeln
in einer Pfanne leicht anrösten. Dabei immer gut rühren damit sie nicht verbrennen.

Biskuit:
Rühraufsatz einsetzen:

5 Eier
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Minuten/37 Grad/Stufe 3-4 schlagen, anschließend 13 Minuten/Stufe 3-4 ohne Temperatur weiterschlagen.

100 g gesiebtes Mehl
1 P. gesiebtes Puddingpulver Vanille
1 TL Backpulver  
dazu geben und 5 Sekunden/Stufe 4/Rechts-Linkslauf im Wechsel verrühren.


Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26-28 cm) füllen, die gerösteten Mandeln darüber streuen, ca. 30 Minuten backen, gut auskühlen lassen und anschließend einmal waagerecht durchschneiden.
Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und mit dem Springformring oder einem Tortenring umschließen.

Ohne TM: Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz zu einer dicken, weißschaumigen Masse aufschlagen. Anschließend die restlichen gesiebten Zutaten vorsichtig unterheben.

Vanillecreme: 
150 ml Milch
60 g Vanillepuddingpulver
1 Eigelb
in eine Tasse geben und glatt rühren

200 ml Sahne
150 ml Milch
unter rühren zu kochen bringen. Das angerührte Puddingpulver dazu geben und nochmals aufkochen.

3 Eiweiße
80 g Zucker
steif schlagen und unter die heiße Vanillecreme mischen.

Die Creme auf den Tortenboden streichen, den Deckel mit der Mandelmasse auflegen, und mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen.

7. Juni 2015

Zitronen-Biskuitrolle

Das ist ja mal wieder typisch! Die Erdbeeren sind reif und mich gelüstet es nach Zitronen!
Meine letzte Biskuitroulade ist so lange her. Lockerer Biskuitteig, gefüllt mir einer erfrischenden Zitronencreme.....hmmm.....die gehört doch irgendwie auf jede Kaffeetafel, oder nicht?


Backofen auf 200 Grad vorheizen

Biskuit:

Rühraufsatz einsetzen

4 Eier
120 g Zucker
1 TL Zitronenabrieb
1 P. Salz
in den Mixtopf geben und 4 Minuten/50 Grad/Stufe 3 weißschaumig rühren.
Ohne TM wird die Masse in 4-5 Minuten schaumig gerührt.

120 g Mehl
1/2 TL Backpulver
miteinander vermischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben daß keine Luft entweicht.

Die Biskuitmasse auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und in 12 Minuten goldbraun backen.
Die Teigplatte auf eine zweite Folie stürzen und mit der Backfolie sowie dem darübergestülpten Blech auskühlen lassen.

Zitronenpudding:

100 g Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen)
150 g Weißwein
30 g Speisestärke
in den Topf wiegen und 4 1/2 Minuten/100 Grad/Stufe 1 aufkochen

2 Eigelb
dazu geben und 15 Sekunden/Stufe 2 ohne Temperatur unterrühren und auf Zimmerwärme abkühlen lassen.

Ohne TM:
Den Pudding in einem Topf auf dem Herd kochen, vom Feuer ziehen und ohne Hitze mit einem Schneebesen die Eigelbe unterrühren.


Zitronen-Buttercreme:

200 g zimmerwarme Butter
125 g Zucker
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
mit der Küchenmaschine zu einer dicken, weißschaumigen Masse rühren.

1 TL Zitronenabrieb daruntermengen.

Unter weiterem Rühren teelöffelweise den Zitronenpudding zufügen.

Das Blech und die Backfolie vom Biskuit lösen und die Zitronenbuttercreme gleichmäßig aufstreichen.
Die Biskuitrolle mit Hilfe der unteren Backfolie von der breiten Seite her aufrollen, mit Puderzucker bestäuben und bis zum Verzehr in die Kühlung stellen.




4. Juni 2015

Lillet Wild Berry

Da haben wir's mal wieder, ich muss mehr unter die Leute!
Die neuesten Drinks sind schon asbach uralt bevor sie mich erreichen. Und während ich mich immer noch am Hugo festhalte, süffelt meine Freundin Lillet Wild Berry.


Vorbereitung:
Gefrorene Beerenmischung in einen Eiswürfelbehälter verteilen, mit Wasser auffüllen und gefrieren lassen.


Einen Beeren-Eiswürfel in das Glas geben und mit
50 ml Lillet Blanc (französicher Weinaperitif) und
100 ml Russian Wild Berry (von Schweppes) aufgießen.....oder nach eigenem Gusto mischen.

Minzeblättchen dazu geben und et voilà fertig ist ein wunderbar leichter, fruchtig-frischer Sommerdrink.



Übrigens: Lillet und Schweppes Russian Berry habe ich bei Edeka gefunden. Kaufland hatte zwar Lillet, aber Schweppes ist bei denen komplett aus dem Sortiment geflogen.

3. Mai 2015

Nudelsalat Caprese

Heute ist Grillen bei unseren Freunden angesagt und die einzige die durch Abwesenheit glänzt ist die Sonne, das Stück! Der Himmel präsentiert sich von seiner modischen Seite, alles Ton-in-Ton: himmelgrau.
Aber bei schönem Wetter kann jeder grillen, packen wir's an!
Im Gepäck hab ich einen feinen Nudelsalat Cparese:


Vorbereitung:
6 Kapern fein hacken
1 Mozzarellamurmel würfeln
3 Tomaten entkernen und würfeln
1 Schalotte fein würfeln
1 Handvoll Basilikum in feine Streifen schneiden

350 g bißfest gegarte Nudeln (ich hatte die Sorte Gemelli) mit

1 EL Zitronenessig
1 EL Zitronenbalsam
3 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

marinieren, kurz vor dem Servieren die restlichen Zutaten dazu geben und ggf. noch einmal abschmecken.


25. April 2015

Süßkartoffel-Auflauf

Es sind zwar nur 12 km, doch führt mich mein Weg eher selten in unser nahe gelegenes Kreisstädtchen an der Ilm nach "Pfahofa". Mein täglicher Arbeitsweg ist genau die entgegengesetzte Richtung und so hab ich mir meine Einkaufsmöglichkeiten so ausgesucht, daß sie auf meinem Heimweg liegen und ich am Wochenende nicht mehr los muß.
Neulich hatte ich dann doch endlich mal die Möglichkeit über den dienstags und samstags stattfindenden Wochenmarkt zu schlendern und nahm mir u.a. auch 2 Süßkartoffeln mit.


Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

300 g Süßkartoffeln schälen und in ca. 2-3 mm dünne Scheiben schneiden
400 g Kartoffeln schälen und in ca. 2-3 mm dünne Scheiben schneiden

350 g Sahne in einen Kochtopf geben, gut mit
1 Spritzer Zitronensaft
Salz- und Pfeffermühle
1/2 TL getrockneten Rosmarin
2 gepreßten Knoblauchzehen
vermischen und aufkochen lassen.

Die beiden Kartoffelsorten dazu geben, 5 Minuten leise köcheln lassen und dabei immer mal wieder durchrühren.
Die Kartoffeln in eine Auflaufform geben, gleichäßig verteilen, die Sauce darüber gießen und für ca. 25-30 Minuten überbacken.




5. April 2015

Osterbrot

Die Sonntage mit einem Hefezopf auf dem Kaffeetisch sind leider rar geworden. Dabei gibts doch fast nichts besseres als in ein frisches Stück Zopfbrot mit Butter und Marmelade zu beißen, wer mag kann es auch eidongga (eintauchen)........Heute fühle ich mich wie im Königreich, denn heute hab ich des Zöpfle in ein wunderbar flaumiges Osterbrot verwandelt.

Ich wünsche Euch allen
schöne, sonnige, erholsame Ostertage und fröhliche Ostereier. :)


200 g Milch
80 g Butter
1 P. Trockenhefe
in den Mixtopf geben, 3 Minuten/37 Grad/Stufe 1 erwärmen.

110 g Zucker
2 Eier
1 TL Salz
Abrieb von 1/2 Zirone
100 g gehackte Mandeln
500 g Mehl
dazugeben und 5 Minuten/Brotteigstufe zu einem Teig verarbeiten.

80 g in Rum eingelegte Rosinen
in den letzten 30 Sekunden durch die Deckelöffnung dazugeben.

Anschließend den Teig in die Schüssel geben, den Deckel auflegen, in die Microwelle bei angelehnter Tür stellen und 30 Minuten gehen lassen. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten, einen Fladen formen, auf einen mit Backfolie ausgelegten Teller geben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und 30 Minuten in der Microwelle bei angelehnter Tür gehen lassen.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Die Backfolie mit dem ordentlich aufgegengenen Osterfladen auf ein Backblech ziehen.

1 Eigelb
2 EL Sahne
 Eigelb mit der Sahne verrühren und das Osterbrot damit bestreichen.

Mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen und auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen.
Danach den Ofen auf 170 Grad zurückschalten und weitere 15-20 Minuten hell ausbacken.



4. April 2015

Ostereier färben die Zweite

Angelehnt an mein Experiment von letztem Jahr hab ich heuer Eier in Größe L und Flüssigfarben (Farbrausch von Heitmann) verwendet.
Das Ergebnis nach 30 Minuten Kochzeit: wunderbar wachsweiche Eier. Wer sie härter mag, stellt 35 Minuten ein.


Und so hab ich es gemacht:

Die Eier vorab mit den Klarlacktüchern abreiben.

In 4 Gefrierbeutel (1 l Fassungsvermögen) gebe ich jeweils

- 300 g warmes Wasser
- drei rohe Eier (Größe L)
- Inhalt einer Farbpatrone
- halbe Menge Farbverstärker

Die Beutelchen mit dem Clip verschließen und in den Varoma legen.

Den Mixtopf mit 1 l Wasser befüllen, verschließen und 30 Minuten/Varoma/Stufe 1 kochen.

Die Beutel im Spülbecken aufschneiden, Flüssigkeit abgießen und die Eier kurz unter kaltem Wasser abspülen.


30. März 2015

Lahmacun

Da es oft Tage gibt an denen ich nicht so richtig weiß was ich kochen will, hat mir das Kochbuch von Stevan Paul "Auf die Hand" das heutige Mittagessen gerettet. Lahmacun - die türkische Spezialität kannte ich bisher nur vom Döner-Stand. Ist doch mal eine gute Idee das selbst mal auszuprobieren. 
Die Familie hat beschlossen: unbedingt mal wiederholen!



Teig für vier Fladenbrote:

250 g Mehl
10 g Hefe
1 TL Zucker
1 EL Olivenöl
1 Spritzer Weißweinessig
in den Mixtopf geben und 3 1/2 Minuten/Teigstufe miteinander verkneten. Anschließend mit leicht öligen Händen zu einer Kugel formen und zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Dazu gebe ich meinen Hefeteig immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Hackfleisch-Sugo:

300 g Rinderhack
15 g fein gehackte getrockneten Tomaten
1 fein gewürfelte Zwiebel
1 fein gewürfelte Knoblauchzehe
in etwas Olivenöl krümelig anbraten.

1 EL Tomatenmark dazu geben und kurz mitrösten.

1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Fenchelsaat
im Mörser fein zerstoßen, darüber streuen und mit

400 ml Rinderbrühe ablöschen.

Das Ganze 10 Minuten einkochen bis ein cremiger Sugo entstanden ist und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Joghurt-Sauce:

200 g Joghurt
20 g Feta
1 TL Olivenöl
gehackten Dill
1 TL Zitronensaft
Salz
gut miteinander vermischen und in einem Schälchen bereit stellen.

60 g Feta zerkrümeln und zur Seite stellen.

Salat:

1/2 Salatgurke in Würfel
2 Tomaten in Würfel
1 rote Zwiebel  in Ringe
1/2 Herz Römersalat in Streifen
glatte Petersilie gehackt
mit einer Marinade aus:
2 EL Olivenöl
2 TL Rotweinessig
1 TL Walnussöl
Salz und Pfeffer
anmachen.

Den gegangenen Hefeteig in 4 Portionen teilen und diese möglichst dünn ausrollen.
Je zwei Fladen bei 220 Grad für 6 bis 8 Minuten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im vorgeheizten Ofen hell backen.

Die Fladen mit dem Hackfleisch-Sugo bestreichen, den Salat darauf geben, den zerkrümelten Feta darüber streuen und mit der Joghurt-Sauce beträufeln. Die Fladen entweder offen servieren zu Rollen formen.