20. April 2014

Erfolgreiches Experiment: Ostereier im TM31 färben

Ehrlich gesagt ist Ostern schon eine ganze Weile nicht mehr so mein Ding. Warum, kann ich nicht genau sagen. Als die Kinder noch klein waren, war es noch spannend. Lange vor Ostern haben wir damals gebastelt. Es wurden Eier ausgepustet damit sie für den Osterstrauch aus Birkenzweigen bunt angemalt werden konnten, die Fenster wurden mit übergroßen selbstgebastelten Fensterbildern aus Tonkarton geschmückt, ich liebte es für die Kinder Hefehäschen oder Hefekränzchen zu fertigen und den Tisch fürs Familienfrühstück zu gestalten.
Heute bringt uns ein frischer Tulpenstrauß frühlingshafte Stimmung auf den Tisch und ich habe einen Hefekranz gebacken. Später werden wir noch zu unseren Freunden fahren um gemeinsam den Osterbraten zu bereiten.

Und da ich finde daß Eierfärben auf Ostern genauso einstimmt wie Plätzchenbacken vor Weihnachten habe ich auch ein paar Eier gefärbt.


Schon eine ganze Weile kursieren Ostereier-Rezepte durch die Thermomix-Facebookgruppen. Für Kinder finde ich diese Machart jetzt nicht so spannend. Für mich schon eher, denn so hab ich mit einem Schwung alle Eier gefärbt die ich brauche.

Und so hab ich es gemacht:

In 5 Gefrierbeutel (1 l Fassungsvermögen) gebe ich jeweils

- drei rohe Eier (Größe M)
- eine Färbetablette
- 2 EL Essig
- 300 g warmes Wasser

Diese Beutelchen mit einem Knoten verschließen und in den Varoma legen.

Den Mixtopf mit 1 l Wasser befüllen, verschließen und 30 Minuten/Varoma/Stufe 1 kochen.

Die Beutel im Spülbecken aufschneiden, Flüssigkeit abgießen und die Eier kurz unter kaltem Wasser abspülen.
Sind die Eier abgekühlt reibe ich sie noch mit einem Stückchen Speckschwarte ab damit sie einen schönen Glanz bekommen.


Das Tütchen mit den grünen Eiern habe ich nach 26 Minuten heraus genommen. Diese sind, wie man sieht, wunderbar wachsweich geworden.




13. April 2014

Auf Messers Schneide

Peter von Aus meinem Kochtopf hat ein neues, interessantes Blogevent Auf Messers Schneide ins Leben gerufen für das er sich Beiträge um das wohl unangefochten wichtigste Instrument in einer Küche wünscht.
 
Blogevent Auf Messers SchneideMesser gibt es schon eine lange, lange Zeit.
Früher, also so richtig früher (in meinen früheren Leben) habe ich wahrscheinlich zum Entfleischen der Felle oder zum Zerteilen von Fisch und Fleisch Messer aus flachen Steinen mit rohen, scharfen Schnittkanten oder scharfkantige Knochen verwendet.
Gut, daß ich ein weiteres Mal auf die Welt gekommen bin und den Luxus der heutigen Kochmesser erleben darf.

Der Blick in die Besteckschublade verrät mir jedes Mal: Manu Du hast zu viele Messer! Wenn ich dann aber so richtig in mich gehe und genau abwäge welche Messer ich am meisten in Gebrauch habe, bleiben 4 Stück übrig. Was mit den anderen im Besteckkasten passieren soll, darüber bin ich noch mit mir am diskutieren. Warum also diese vier? In erster Linie weil sie scharf sind. Messer müssen scharf sein. Eine vollreife Tomate z.B. sollte sich m.E. nach ganz ohne Druck in hauchdünne Scheiben schneiden lassen.
Ein Freund sagte einmal zu mir: "Wenn ein Messer durch zähes Fleisch geht wie durch Butter, trifft es im Falle eines Falles auch auf Deine Finger zu."
Vor scharfen Messern habe ich Respekt und ich bin überzeugt daß mich der vor so manchem Unfall schützt.
Doch wie hält man seine Messer so scharf? Bei meinem Thermomix ist das einfach: einmal Eiswürfel schreddern oder aus gefrorenem Obst Eis mixen und schon ist das Messer wieder geschärft.
Zu Hause bei meinen Eltern war mein Vater dafür zuständig daß die Messer ordentlich geschärft waren. Bei ihm sah das immer aus, als ob er noch nie etwas anderes getan hätte als Messer am Wetzstahl abzuziehen. Und nicht nur das, auch Sensen und Sicheln unterlagen seiner Obhut.
Ich tue mich damit hart und habe Angst entweder mich zu verletzen oder meine Messer zu zerstören.
Auf der eat & Style in München besorgte ich mir irgendwann mal einen Wetzstein. Trotz einiger Videos im www in denen die Handhabung kinderleicht scheint, stellt sich bei mir die Umsetzung recht kompliziert dar.
Zum Glück habe ich aber Vulcanus entdeckt. Das ist ein Messerscharfmachgerät mit dem ich umgehen kann und das meine Messer "scharf wie Oskar" macht.


v.r.n.l.
Allzweckmesser Victorinox:
Dieses Messer mit einer schmalen Klinge und einer Länge von ca. 10 cm habe ich schon über 20 Jahre und ist mein Allrounder. Klein und handlich
um Obst zu schälen, einen Apfel zu entkernen, Käse zu schneiden oder eine Knoblauchzehe zu zerkleinern. 


Zwilling Steakmesser:
Diese Messer verwenden wir zum Schneiden unserer Steaks und wenn es keine Steaks gibt, werden sie von mir für sonstige Schneidarbeiten zweckentfremdet. Ich mag die Messer mit ihrer sehr schmalen, dünnen und vor allem sehr scharfen Klinge mit einer Länge von ca. 12 cm sehr gerne und verwende sie z.B. um sehr dünne Scheiben von Fleisch oder Gemüse zu schneiden, Filet zu parieren oder Fischfilet zu häuten.
Durch die flexible, geschwungene Spitze kann ich ebenso wunderbar eine Hühnerbrust vom Knochen lösen.
Dieses Messer ist mir schon ein paarmal mit der Spitze voran von der Arbeitsplatte auf den Boden gefallen. Obwohl
ich entweder barfuß oder strumpfsockert in der Küche hantiere, konnte ich bis jetzt meine Füße immer rechtzeitig in Sicherheit bringen....dreimalaufHolzklopf!

WMF Spitzenklasse Plus - Kochmesser:
Dies ist mit ehemals 179 € mein teuerstes Messer das ich besitze. Habe es inzwischen 8 Jahre und finde es ideal zum Schneiden von Fleisch, Hacken, Würfeln und Zerkleinern von Gemüse und meiner Lieblingsbeschäftigung dem Wiegen von Kräutern.
Die Klinge ist stabil, super scharf, schön breit, leicht geschwungen, mißt 20 cm und die Spitze der Klinge ist dünn. Es liegt super in der Hand und ich habe mich damit noch nicht einmal geschnitten.


Magic Knife - Das magische Messer:
Durch QVC kam ich in Mitte der 90er zu diesem Messer. Was das magische an diesem Messer ist, habe ich bis heute noch nicht heraus gefunden, es ist einfach nur ein Messer.
Damals habe ich noch viel Brot selbst gebacken und da mußte ein ordentliches Messer her. Bis heute tut es seinen Dienst und es ist noch genauso scharf wie dazumal. Den Abstandhalter für gleichmäßige Scheiben habe ich recht bald abmontiert, da ich dieses Teil eher lästig fand. 


Da hat sich doch glatt mein Brieföffner mit auf's Foto gemogelt. Ganz so, als wenn er hier wichtig wär.


12. April 2014

Schwedische Fleischbällchen oder Köttbullar

IKEA hat ihre bekannten schwedischen Gerichte rund um die Welt gebracht. Vor allem die schwedischen Fleischbällchen locken unzählige Fans an. Heute hab ich mal versucht diese bekannte Möbelkaufhausspezialität nachzubasteln. Meine Gäste waren begeistert!


Für 3-4 Personen

Vorbereitung:
1/2 altbackenes Brötchen in warmer Milch eingeweicht und anschließend gut ausgedrückt
1 unbehandelte Orange filetieren

Hackbällchen:
2 Schalotten
1 Handvoll Petersilie (nur die Blättchen)
in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

10 g Butter
dazu geben und 3 Minuten/Varoma/Stufe 1 andämpfen.

400 g Hackfleisch
ausgedrücktes Brötchen
1 Ei
50 g Sahne
1 TL Senf
Cayennepfeffer
1 Msp. gem. Piment
Salz- und Pfeffermühle
dazu geben, 40 Sekunden/Teigstufe verkneten und mit feuchten Händen aus der Masse kleine Bällchen formen.

In einer Pfanne ringsum an-, aber nicht durchbraten. Dabei die Pfanne etwas schwenken damit die Fleischbällchen ihre runde Form behalten. Umfüllen und bei 100 Grad in den Backofen stellen.

250 g Egerlinge (geviertelt)
in den Bratsud geben und ringsum kurz anbraten.

Sauce:
1 Schalotte
in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

50 g Butter
dazu geben und 3 Minuten/Varoma/Stufe 1 andämpfen.

200 g Kalbsfond
250 ml Sahne
1 geh. EL Creme Fraiche (muß nicht sein, hatte noch diesen kleinen Rest und wollte ihn verwerten)
1 EL Sojasauce
1 TL selbstgemachte Rindfleischpaste
1 TL schwarzes Johannisbeergelee
1 Prise Piment
Muskatnußabrieb
Salz- und Pfeffermühle
1-2 EL selbstgemachter Saucenbinder für Pilzgerichte
dazu geben und 4-5 Minuten/100 Grad/Stufe 2 aufkochen.

Die angebratenen Pilze
2 EL frisch gehackte Petersilie
dazu geben und 2 Minuten/Sanftrührstufe untermischen.

Die Fleischbällchen mit der Sauce zu Salzkartoffeln und einem Löffel Preiselbeeren anrichten.




10. April 2014

Kärntner Buchteln

Beim letzten Kochworkshop im Januar haben wir u.a. Buchteln gebacken. Superlecker waren sie und der Teig war richtig schön locker und flaumig. Nur empfand ich damals den Hefegeschmack als recht dominant. Das Originalrezept verlangt auf 500 g Mehl einen Würfel Hefe.
Ich probierte es heute mit weniger Hefe und habe ein wunderbares Ergebnis.


125 g Milch
9 g Hefe
40 g Butter
30 g Zucker
in den Mixtopf geben und 2 Minuten/37Grad/Stufe 2 verrühren,

300 g Mehl
1 kleines Ei
1 EL selbstgemachter Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Rum
dazu geben und 3 Minuten/Teigstufe verkneten.

Den Teig zugedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Hefeteig gebe ich immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Anschließend zu Buchteln formen, mit flüssiger Butter bestreichen, nochmals 15-20 Minuten gehen lassen in eine mit Butter ausgestrichene Form setzen, erneut mit Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 35-40 Minuten backen.
Mit Puderzucker bestreut, frischen oder eingelegten Früchten oder mit Vanillesauce servieren.

Wer mag füllt die Buchteln mit Marmelade, Pflaumenmus, Quark oder mit einer Nuss- oder Mohnmasse. Dazu die Teigstücke flach drücken, einen Löffel Fülle darauf geben, verschließen und mit der Naht nach unten in die Form setzen.





6. April 2014

Dal-Alibi: Hähnchencurry mit Fenchel

Eigentlich wollte ich uns heute Dal, ein indisches Gericht aus Hülsenfrüchten, kochen. Mein Dal sollte zusätzlich noch Fenchel enthalten, da wir den beide sehr gerne mögen.
Doch der Blick in den Vorratsschrank ließ mich heute morgen nervös werden. Immer hektischer durchsuchte ich Etage für Etage meines Apothekerschranks. Mist! Dabei war ich mir sicher neulich noch ein halbes Päckchen rote Linsen gesehen zu haben.
Nun gut, es bringt nichts gleich hysterisch zu werden. Ruhe bewahren und versuchen aus dem Vorhandenen ein schmackhaftes Dal-Alibi zu zaubern, war jetzt die Devise.


Vorbereitung:
2 Hähnchenbrüste in mundgerechte Würfel schneiden und mit
1 TL Sambal Oelek
1 TL Paprikapaste (mild)
1 EL Sojasauce
ca. 1 Stunde marinieren.

Anschließend in einer Pfanne mit wenig Butterschmalz anbraten und zur Seite stellen.

1 TL braune Senfkörner
1/4 TL Bockshornkleesamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL Koriandersamen
in einen Topf geben, mit dem Deckel verschließen und bei mäßiger Hitze ohne Fettzugabe anrösten bis die Körner aufgeplatzt sind. Dabei den Topf hin und her bewegen damit sie nicht anbrennen.
Von der Kochstelle nehmen und die Samen sich etwas beruhigen lassen.

2 EL Butterschmalz
dazu geben und erwärmen.

1 entkernte und fein geschnittene Chilischote
1 gewürfelte Zwiebel
4 gehackte Knoblauchzehen
2 cm Ingwer, frisch gerieben
1 TL Kurkuma
1 große Fenchelknolle in feine Streifen geschnitten
dazu geben und andünsten bis der Fenchel die gewünschte Konsistenz hat.

4 klein gewürfelte Tomaten
fein gehacktes Fenchelgrün
einen Spritzer Zitrone
Salz, Pfeffer
gebratene Hähnchenwürfel
dazu geben und 4-5 Minuten mitschmoren.

Zu Reis oder einer Beilage nach Wahl servieren.



5. April 2014

ausprobiert: Marzipan-Nuß-Zopf

Heute habe ich etwas nachgebacken das schon länger auf meiner Nachkochliste steht: 
den Marzipan Nusszopf von Manuel.
Zu finden auf seinem, mit vielen wunderbaren und optischen 
Leckerbissen gespickten Blog Dampfi kocht & backt.
Ich war überrascht welch überdimensionales Monster ich da heute erschaffen habe. 
Eben zum Kaffee hörte ich nichts anderes als hmmm, oohhh, boarhhh und fmeckt daf geil!
@ Manuel: herzlichstes Dankeschön für dieses überaus leckere süße Stückle.

Ich habe mich im Großen und Ganzen an Manuels Rezeptangaben gehalten, nur den Hefeanteil halbiert und weil ich nicht mehr so viele Haselnüsse hatte, den Rest mit Mandeln aufgefüllt.


Vorbereitung - Marzipan herstellen:

120 g Mandelkerne
in den Mixtopf geben, mit Wasser bedecken und 4 Minuten/Varoma/Linkslauf/Stufe 1 erhitzen. Anschließend durch das Garkörbchen abseihen und die Mandeln aus der Schale drücken

120 g Zucker
10 Sekunden/Stufe 10 mahlen. Damit der Deckel nicht so einstaubt, spanne ich ein Zewa zwischen Topf und Deckel ein.

Die Mandelkerne dazu geben und 30 Sekunden/Stufe 10 fein mahlen.  Zwischendurch den Deckel öffnen und das Mandelmehl von der Seitenwand nach unten schieben.

10-15 g Amaretto oder 1-2 EL Rosenwasser
zufügen, 2-3 Minuten/Brotteigstufe verkneten und anschließend zwischen zwei Backfolien dünn ausrollen.

Hefeteig:

100 g Milch
100 g Sahne
1/2 Würfel Hefe
50 g Zucker
in den Mixtopf geben und 2 1/2 Minuten/37 Grad/Stufe 1 erwärmen.

500 g Mehl
100 g Eierlikör
3 Eigelb
1 Prise Salz
10 g Öl dazu geben und 5 Minuten/Teigstufe kneten.

Den Teig 30 Minuten gehen lassen.
Tip: Hefeteig gebe ich immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen!

Die Luft aus dem gegangenen Teig gut heraus kneten, zu einem Rechteck ausrollen und die Marzipandecke mithilfe der Backfolie darauf legen.

160 g Haselnußkerne
40 g Mandelkerne
in den Mixtopf geben und 10 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern.

35 g Sahne
100 g Zucker
1 Messerpitze gemahlene Vanille
dazu geben, kurz auf Stufe 3 vermischen.und auf dem Marzipan verteilen.

Anschließend den Teig aufrollen, längs aufschneiden und beide Teile mit der offenen Seite nach oben miteinander verschlingen.
Den Zopf auf ein Blech geben und zugedeckt weitere 15-20 Minuten gehen lassen.
Dann bei 170 Grad etwa 35- 40 Minuten backen.

Rumglasur:
110 g Puderzucker
2 EL Rum
2 EL heißes Wasser
in ein Schälchen geben, gut miteinander vermischen und den Zopf damit einstreichen.




4. April 2014

Bärlauch-Salz

Da es bei uns zur Zeit an allen Ecken und Enden Bärlauch gibt, dachte ich mir, daß mein selbstgemachtes Bärlauchsalz ganz wunderbar zu Sabine's regionalen Blogevent anläßlich ihres ersten Bloggeburtstags paßt.


200 g frische Bärlauchblätter
waschen und in der Salatschleuder gut trocken schleudern.
Die Blätter auf ein großes Tuch ausbreiten und einen Tag anwelken lassen.

Anschließend in den Mixtopf geben, 15-20 Sekunden Stufe 5 mithilfe des Spatels zerkleinern und nach unten schieben.

300 g Meersalz
dazugeben und 10 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern

Das Bärlauchsalz auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech verteilen und entweder an einem sonnigen Tag draußen oder bei 80 Grad ca. eine Stunde im Backofen trocknen.
Das trockene Salz noch einmal in den Mixtopf geben und bis zur gewünschten Körnung zerkleinern.

Aprilfrisch - das regionale Event von S-Küche (Einsendeschluss 1. Mai 2014)


29. März 2014

Christl's Soufflé-Käsekuchen

Was macht Frau wenn sie einen ganzen Abend für sich allein hat? Richtig! Erst mal einen flaumigen Kuchen backen, dann schön in die Wanne legen und anschließend in "Ein ganzes halbes Jahr" schmökern. Schöner kann die lange Arbeitswoche kaum enden.
Den Käsekuchen hab ich recht lange nicht mehr gebacken. Wieso eigentlich? Dabei hat man ihn doch ziemlich schnell eingerührt - genau das richtige Rezept für einen  Freitagabend.

Liebe Christl, ich weiß daß es bei Dir im Himmel sehr friedlich ist und es Dir dort gut geht. Dies ist Dein Rezept und dieser Blogbeitrag ist Dir gewidmet. Wie Du siehst, gelingt mir Dein flaumiges Wölkchen nach wie vor.


- Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
- Eine Springform von 26 cm Durchmesser einfetten

7 Eier trennen
Eigelb in den Mixtopf geben und Eiweiß sehr steif schlagen.

600 g Frischkäse
150 g Joghurt
150 g Sahne
170 g Zucker
70 g Speisestärke
1 Msp. gemahlene Vanille
1 Prise Salz
zu den Eigelben in den Mixtopf geben und 20 Sekunden/Stufe 4 cremig rühren.

Ohne TM:
Alle Zutaten gut miteinander vermischen, dabei die Speisestärke gesiebt zugeben.

Die Masse nach und nach zum Eischnee geben und vorsichtig unterrühren. Anschließend in die Springform geben und 60-70 Minuten backen.

Den Kuchen nicht sofort aus dem Ofen nehmen sondern erst im abgeschalteten Ofen bei geschlossener Tür stehen lassen.
Nach 15 Minuten die Backofentür einen Spalt öffnen und auskühlen lassen.