9. August 2015

Homemade Burger - very tasty!

Die Familie wünscht sich Burger zum Selberbauen. Kein Problem? Denkste!

Wie wir ja alle wissen, besteht ein Burger aus dem Bun (Brötchen) und einem Patty (gegrillte Scheibe Hackfleisch). Um den Geschmack des fertigen Burgers abzurunden, wird das Patty mit oder ohne Käse, Gemüse, Saucen und Gewürzen belegt.
Das Ganze klingt schon so einfach, daß die Vermutungt aufkommen könnte: Ein Burger? Nichts leichter als das.
Bis jetzt hab ich immer gedacht, Burger Pattys sind im Prinzip herzustellen wie Fleischküchle: Hackfleisch in einer Schüssel mit oder ohne gehackten Zwiebeln, Ei und Gewürzen verkneten, den Teig zu Kugeln formen und leicht platt drücken bevor sie in die Pfanne oder auf den Grill kommen.
Und dann läuft mir neulich dieser Heston Blumenthal über den Bildschirm und bringt mir mein ganzes Weltbild durcheinander. Hestons Methode wollte ich unbedingt ausprobieren und das Ende vom Lied? Die Familie war begeistert. Der Herr des Hauses meinte sogar, das seien die besten Burger die er in seinem ganzen Leben gegessen hat. Das Rindfleischpatty war supersaftig, zart, leicht rosa, einfach genial! Doch dazu später mehr.

Wenn man vernünftige Burger machen will, dann scheiden meines Erachtens nach, gekaufte Burgerbrötchen von Haus aus aus. Die schmecken weder frisch und erst recht nicht lecker! Deshalb hatte ich mich schon vor einiger Zeit in den Weiten des www umgesehen, dabei die vielfach gelobten, leckeren, selbstgebackenen Burger Buns nach dem Rezept von Okraschote ausprobiert und festgestellt, daß diese, die für mich perfekten Burger Buns sind: feinporig, fluffig und dennoch fest, leicht buttrig und süßlich im Geschmack...mir kommt kein anderes Rezept mehr unter. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank für das tolle Rezept!
Meine Änderung: da ich den Hefeteig im Thermomix mache, nehme ich etwas weniger Wasser als im Originalrezept angegeben und ich streiche die Buns vor dem Backen mit Eigelb ein, da ich nicht auf die Sesamkörnchen verzichten möchte. Das Einstreichen mit Butter nach dem Backen lasse ich in diesem Fall weg.


Burger Buns:

200 ml Wasser
25 g Milchpulver
1/2 Würfel frische Hefe
30 g Zucker
in den Mixtopf geben und 3 Minuten/37 Grad/ Stufe 1 erwärmen.

Diese Mischung 10 Minuten stehen lassen.

500 g Mehl (405)
40 g weiche Butter
1 Ei
1 1/2 TL Salz
dazu geben, 6 Minuten/Teigstufe miteinander verkneten und 45 Minuten gehen lassen. Dazu gebe ich meinen Hefeteig immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Anschließend den Teig zu einer Rolle formen und in 10 gleich schwere Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen und dabei die Seiten immer nach innen krempeln. Anschließend auf der bemehlten Arbeitsplatte noch kurz rund schleifen. Teiglinge leicht flach drücken und mit Folie abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

1 Ei mit 1 EL Milch und 1 EL Wasser verschlagen, die Brötchen mit der Mischung bestreichen und mit Sesamkörnern bestreuen. Ich hatte noch eine Mischung aus Sesam und Schwarzkümmel in meinem Vorratsgläschen und habe diese verwendet.
Jetzt die Buns noch ca. 15-20 Minuten backen bis die Oberfläche goldbraun ist.

Die fertigen Hamburgerbrötchen einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Hier zeige ich Euch einen Anschnitt an dem man wunderbar sieht, wie feinporig und soft die Buns sind.




Burger Pattys nach der Methode von Heston Blumenthal

In einer älteren BBC-Show "Auf der Suche nach Perfektion," verbrachte der Drei-Sterne-Koch Heston Blumenthal sechs Monate mit der Wissenschaft, einen perfekten Hamburger zu kreieren.
Um eine saftige Textur
zu erreichen,
biegt er vom Weg des traditionellen Burger Patty ab. Dabei fand er heraus, daß durch das Legen des frisch gewolften Hackfleischs in nur eine Richtung vermieden wird, daß Proteine freigesetzt werden, die als Bindemittel wirken könnten, was zu einem dichteren und trockeneren Patty führt. 
Anstelle das Hackfleisch mit seinen Händen zu formen, rollt er dazu, die in eine Richtung zeigenden Fleischstränge Mithilfe einer Frischhaltefolie vorsichtig und nicht zu fest zu einer Wurst und kühlt diese Rolle für mindestens eine Stunde. Anschließend wird die Rolle in gleichmäßige, ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten, nur leicht in Form gedrückt und gegrillt oder in der Pfanne gebraten.

Der gewünschte Fettgehalt des Fleisches sollte 20% betragen. Zwar nicht ganz aber sehr nahe dran, liegt das Rindfleisch aus der hohen Rippe.

Da ich für meine KitchenAid noch keinen Fleischwolf besitze, habe ich meinen merkwürdigen Wunsch, das Kilostück von der Hohen Rippe bitte, als in eine Richtung verlaufenden Strang auf Folie zu wolfen, in die kleine, benachbarte Holledauer Metzgerei getragen. Zwar hat dort mein Wunsch etwas Aufsehen, ein wenig Unverständnis und auch ein wenig Kopfschütteln erreicht...(ich habe mich quasi bis auf die Socken blamiert)...aber am Ende bin ich strahlend mit meiner Fleischrolle aus dem Laden getreten. 

Das Hackfleisch habe ich zu Hause sofort in Frischhaltefolie wie ein Bonbon zusammengerollt und dabei die Enden immer wieder etwas zusammen gedrückt und dabei weiter gerollt. Nach 2 Stunden Kühlzeit habe ich es in mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten, in einer Grillpfanne auf jeder Seite 2 1/2 - 3 Minuten gegrillt und dann erst mit Salz und Pfeffer gewürzt..





Burgersauce aus:

4 EL Mayonaise
1 EL mittelscharfer Senf
4 EL fein gehackte Gurken (süßsauer)
ein Spritzer Gurkenwasser
je eine  Prise Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß
1 kleine, fein gehackte Knoblauchzehe
1 TL Zucker

Für mich gab es einen Burger mit Käse, Tomate, Salat und Salatgurke und Burgersauce. Einfach köstlich!


Hungrig geworden? Ich jetzt auch!



26. Juli 2015

Zucchinischnitten

Dank meiner lieben Nachbarin komme ich hin und wieder zu einer größeren Menge Zucchinis. Da bietet es sich an, mal wieder die leckeren pikanten Schnitten zu backen.
Das Gemüse zerkleinere ich nicht im TM, da mir die Konsistenz nicht so gut gefällt.


Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

400 g  Zucchini mit Schale raspeln
2 Möhren raspeln
60 g ger. Schinken würfeln
1 Zwiebel fein würfeln
2 Tomaten entkernen und würfeln

60 g Emmentaler
60 g mittelalten Gouda
1 Zehe Kobblauch
2-3 Stängel Petersilie
im Mixtopf 7 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern.

150 g Mehl
4 Eier
1 TL Backpulver 

100 g Öl
Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack
dazu geben und 20 Sekunden/Stufe 4 miteinander vermischen.
Alle anderen Zutaten bis auf die Tomaten dazu geben und einige Sekunden mit Linkslauf darunter mischen.  
Zum Schluß die Tomaten unterheben.
Die Masse auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und ca. 35-40 Minuten backen.

Die doppelte Menge ergibt ein Backblech.

20. Juli 2015

Obatzd is!

Wer hat's erfunden? Die Bayern, natürlich!
Den vor über 200 Jahren in Frankreich entdeckten Weichkäse "Camambert" haben sie mit einfachen Zutaten zu einer klassischen Brotzeitspezialität zusammengefügt.
Keinen bayerischen Biergarten ohne Obatzdn!
Bei er Hitze hole ich mir den Biergarten auch gern mal nach Hause: mit Radieserln, Zwiebelringen, einer Brezn oder einer Scheibe frisch gebackenem Brot, dazu ein kühles Radler....was für ein Schmankerl!


Bayerischer Obatzda

300  Camembert (gut gereift) in groben Stücken, zimmerwarm
80 g Butter in Stücken, zimmerwarm
130 g Doppelrahm-Frischkäse
1 EL Bier
1 TL gemahlener Kümmel
1 TL Paprika edelsüß
Salz und Pfeffer aus der Mühle
1 Bund Schnittlauch in Röllchen geschnibbelt
in den Mixtopf geben und 15-20 Sekunden/Stufe 2 1/2 miteinander vermischen und gekühlt durchziehen lassen. Nicht zu kalt servieren.

Ohne TM:Alle Zutaten gut mit einer Gabel zerknatschen.



19. Juli 2015

Bienenstich

Aus dem Hause *Selbstgemacht* gibt es heute Bienenstich zum Kaffee: gut durchgekühlt, mit knusprig-flaumiger Bienenstichdecke und lockerer Puddingcreme gefüllt. Alle hier lieben ihn.


Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Mandelbelag:
2 EL Zucker und
100 g gehobelte Mandeln
in einer Pfanne leicht anrösten. Dabei immer gut rühren damit sie nicht verbrennen.

Biskuit:
Rühraufsatz einsetzen:

5 Eier
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Minuten/37 Grad/Stufe 3-4 schlagen, anschließend 13 Minuten/Stufe 3-4 ohne Temperatur weiterschlagen.

100 g gesiebtes Mehl
1 P. gesiebtes Puddingpulver Vanille
1 TL Backpulver  
dazu geben und 5 Sekunden/Stufe 4/Rechts-Linkslauf im Wechsel verrühren.


Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26-28 cm) füllen, die gerösteten Mandeln darüber streuen, ca. 30 Minuten backen, gut auskühlen lassen und anschließend einmal waagerecht durchschneiden.
Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und mit dem Springformring oder einem Tortenring umschließen.

Ohne TM: Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz zu einer dicken, weißschaumigen Masse aufschlagen. Anschließend die restlichen gesiebten Zutaten vorsichtig unterheben.

Vanillecreme: 
150 ml Milch
60 g Vanillepuddingpulver
1 Eigelb
in eine Tasse geben und glatt rühren

200 ml Sahne
150 ml Milch
unter rühren zu kochen bringen. Das angerührte Puddingpulver dazu geben und nochmals aufkochen.

3 Eiweiße
80 g Zucker
steif schlagen und unter die heiße Vanillecreme mischen.

Die Creme auf den Tortenboden streichen, den Deckel mit der Mandelmasse auflegen, und mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen.

7. Juni 2015

Zitronen-Biskuitrolle

Das ist ja mal wieder typisch! Die Erdbeeren sind reif und mich gelüstet es nach Zitronen!
Meine letzte Biskuitroulade ist so lange her. Lockerer Biskuitteig, gefüllt mir einer erfrischenden Zitronencreme.....hmmm.....die gehört doch irgendwie auf jede Kaffeetafel, oder nicht?


Backofen auf 200 Grad vorheizen

Biskuit:

Rühraufsatz einsetzen

4 Eier
120 g Zucker
1 TL Zitronenabrieb
1 P. Salz
in den Mixtopf geben und 4 Minuten/50 Grad/Stufe 3 weißschaumig rühren.
Ohne TM wird die Masse in 4-5 Minuten schaumig gerührt.

120 g Mehl
1/2 TL Backpulver
miteinander vermischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben daß keine Luft entweicht.

Die Biskuitmasse auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und in 12 Minuten goldbraun backen.
Die Teigplatte auf eine zweite Folie stürzen und mit der Backfolie sowie dem darübergestülpten Blech auskühlen lassen.

Zitronenpudding:

100 g Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen)
150 g Weißwein
30 g Speisestärke
in den Topf wiegen und 4 1/2 Minuten/100 Grad/Stufe 1 aufkochen

2 Eigelb
dazu geben und 15 Sekunden/Stufe 2 ohne Temperatur unterrühren und auf Zimmerwärme abkühlen lassen.

Ohne TM:
Den Pudding in einem Topf auf dem Herd kochen, vom Feuer ziehen und ohne Hitze mit einem Schneebesen die Eigelbe unterrühren.


Zitronen-Buttercreme:

200 g zimmerwarme Butter
125 g Zucker
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
mit der Küchenmaschine zu einer dicken, weißschaumigen Masse rühren.

1 TL Zitronenabrieb daruntermengen.

Unter weiterem Rühren teelöffelweise den Zitronenpudding zufügen.

Das Blech und die Backfolie vom Biskuit lösen und die Zitronenbuttercreme gleichmäßig aufstreichen.
Die Biskuitrolle mit Hilfe der unteren Backfolie von der breiten Seite her aufrollen, mit Puderzucker bestäuben und bis zum Verzehr in die Kühlung stellen.




4. Juni 2015

Lillet Wild Berry

Da haben wir's mal wieder, ich muss mehr unter die Leute!
Die neuesten Drinks sind schon asbach uralt bevor sie mich erreichen. Und während ich mich immer noch am Hugo festhalte, süffelt meine Freundin Lillet Wild Berry.


Vorbereitung:
Gefrorene Beerenmischung in einen Eiswürfelbehälter verteilen, mit Wasser auffüllen und gefrieren lassen.


Einen Beeren-Eiswürfel in das Glas geben und mit
50 ml Lillet Blanc (französicher Weinaperitif) und
100 ml Russian Wild Berry (von Schweppes) aufgießen.....oder nach eigenem Gusto mischen.

Minzeblättchen dazu geben und et voilà fertig ist ein wunderbar leichter, fruchtig-frischer Sommerdrink.



Übrigens: Lillet und Schweppes Russian Berry habe ich bei Edeka gefunden. Kaufland hatte zwar Lillet, aber Schweppes ist bei denen komplett aus dem Sortiment geflogen.

3. Mai 2015

Nudelsalat Caprese

Heute ist Grillen bei unseren Freunden angesagt und die einzige die durch Abwesenheit glänzt ist die Sonne, das Stück! Der Himmel präsentiert sich von seiner modischen Seite, alles Ton-in-Ton: himmelgrau.
Aber bei schönem Wetter kann jeder grillen, packen wir's an!
Im Gepäck hab ich einen feinen Nudelsalat Cparese:


Vorbereitung:
6 Kapern fein hacken
1 Mozzarellamurmel würfeln
3 Tomaten entkernen und würfeln
1 Schalotte fein würfeln
1 Handvoll Basilikum in feine Streifen schneiden

350 g bißfest gegarte Nudeln (ich hatte die Sorte Gemelli) mit

1 EL Zitronenessig
1 EL Zitronenbalsam
3 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle

marinieren, kurz vor dem Servieren die restlichen Zutaten dazu geben und ggf. noch einmal abschmecken.


25. April 2015

Süßkartoffel-Auflauf

Es sind zwar nur 12 km, doch führt mich mein Weg eher selten in unser nahe gelegenes Kreisstädtchen an der Ilm nach "Pfahofa". Mein täglicher Arbeitsweg ist genau die entgegengesetzte Richtung und so hab ich mir meine Einkaufsmöglichkeiten so ausgesucht, daß sie auf meinem Heimweg liegen und ich am Wochenende nicht mehr los muß.
Neulich hatte ich dann doch endlich mal die Möglichkeit über den dienstags und samstags stattfindenden Wochenmarkt zu schlendern und nahm mir u.a. auch 2 Süßkartoffeln mit.


Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

300 g Süßkartoffeln schälen und in ca. 2-3 mm dünne Scheiben schneiden
400 g Kartoffeln schälen und in ca. 2-3 mm dünne Scheiben schneiden

350 g Sahne in einen Kochtopf geben, gut mit
1 Spritzer Zitronensaft
Salz- und Pfeffermühle
1/2 TL getrockneten Rosmarin
2 gepreßten Knoblauchzehen
vermischen und aufkochen lassen.

Die beiden Kartoffelsorten dazu geben, 5 Minuten leise köcheln lassen und dabei immer mal wieder durchrühren.
Die Kartoffeln in eine Auflaufform geben, gleichäßig verteilen, die Sauce darüber gießen und für ca. 25-30 Minuten überbacken.




5. April 2015

Osterbrot

Die Sonntage mit einem Hefezopf auf dem Kaffeetisch sind leider rar geworden. Dabei gibts doch fast nichts besseres als in ein frisches Stück Zopfbrot mit Butter und Marmelade zu beißen, wer mag kann es auch eidongga (eintauchen)........Heute fühle ich mich wie im Königreich, denn heute hab ich des Zöpfle in ein wunderbar flaumiges Osterbrot verwandelt.

Ich wünsche Euch allen
schöne, sonnige, erholsame Ostertage und fröhliche Ostereier. :)


200 g Milch
80 g Butter
1 P. Trockenhefe
in den Mixtopf geben, 3 Minuten/37 Grad/Stufe 1 erwärmen.

110 g Zucker
2 Eier
1 TL Salz
Abrieb von 1/2 Zirone
100 g gehackte Mandeln
500 g Mehl
dazugeben und 5 Minuten/Brotteigstufe zu einem Teig verarbeiten.

80 g in Rum eingelegte Rosinen
in den letzten 30 Sekunden durch die Deckelöffnung dazugeben.

Anschließend den Teig in die Schüssel geben, den Deckel auflegen, in die Microwelle bei angelehnter Tür stellen und 30 Minuten gehen lassen. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten, einen Fladen formen, auf einen mit Backfolie ausgelegten Teller geben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und 30 Minuten in der Microwelle bei angelehnter Tür gehen lassen.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Die Backfolie mit dem ordentlich aufgegengenen Osterfladen auf ein Backblech ziehen.

1 Eigelb
2 EL Sahne
 Eigelb mit der Sahne verrühren und das Osterbrot damit bestreichen.

Mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen und auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen.
Danach den Ofen auf 170 Grad zurückschalten und weitere 15-20 Minuten hell ausbacken.



4. April 2015

Ostereier färben die Zweite

Angelehnt an mein Experiment von letztem Jahr hab ich heuer Eier in Größe L und Flüssigfarben (Farbrausch von Heitmann) verwendet.
Das Ergebnis nach 30 Minuten Kochzeit: wunderbar wachsweiche Eier. Wer sie härter mag, stellt 35 Minuten ein.


Und so hab ich es gemacht:

Die Eier vorab mit den Klarlacktüchern abreiben.

In 4 Gefrierbeutel (1 l Fassungsvermögen) gebe ich jeweils

- 300 g warmes Wasser
- drei rohe Eier (Größe L)
- Inhalt einer Farbpatrone
- halbe Menge Farbverstärker

Die Beutelchen mit dem Clip verschließen und in den Varoma legen.

Den Mixtopf mit 1 l Wasser befüllen, verschließen und 30 Minuten/Varoma/Stufe 1 kochen.

Die Beutel im Spülbecken aufschneiden, Flüssigkeit abgießen und die Eier kurz unter kaltem Wasser abspülen.